3. Kreisverkehr-Demonstration

Unter dem Motto “Teufelskreis durchbrechen, Hanf ist kein Verbrechen!” lädt der Hanfverband Hamburg auch dieses Jahr wieder zur traditionellen Kreisverkehr-Demonstration rund um das Hamburger Landgericht.

Am Samstag, den 27. August 2022 werden wir ab 14 Uhr vor dem Strafjustizgebäude des Hamburger Landgerichts gegen die sinnlose Kriminalisierung von Cannabis demonstrieren und die sofortige Einstellung der Strafverfolgung zu fordern. Dazu zieht der Zug sinnbildlich den Sievekingplatz entlang im Kreis bis zum Amtsgericht und weiter über Holstenglacis hinter dem Oberlandesgericht auf den Sievekingplatz bis zum Landgericht

Vertreter:innen von von unterschiedlichen politischen Parteien kommen jeweils vor dem Landgericht zu Wort um die Forderungen zu bekräftigen!

Kommt zahlreich und bringt Freund:innen und Nachbar:innen mit und werdet laut!

Sa, 27.08.2022
14 Uhr

Landgericht Hamburg, Sievekingplatz 3, 20355 Hamburg

Cannabiskonsumierende entkriminalisieren! – Schreibt Briefe an die Justizsenatorin

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung Burkhard Blienert lieferte am 07.07. im Interview mit der Tagesschau eine Steilvorlage, indem er die Justizminster der Länder in die Pflicht nahm, ihrerseits die Kriminalisierung der Konsumenten zu beenden. 

Dem Beispiel einiger Aktivisten aus dem #weedmob auf Twitter folgend haben wir uns daher entschlossen, der verantwortlichen Justizsenatorein einen freundlichen Brief mit unseren Forderungen zu schreiben und zu fragen, wie Sie es mit der Aufforderung des Drogenbeauftragten halten.

Hier seht ihr den Brief, den wir der hamburgischen Senatorin für justiz und Verbraucherschutz Anna Gallina geschickt haben.

Betreff: Entkriminalisierung von Cannabiskonsumierenden


Sehr geehrte Frau Senatorin Gallina,

der Drogenbeauftragte der Bundesregierung Burkhard Blienert sprach im Interview mit der Tagesschau am 07.07.2022 in Bezug auf die weiterhin stattfindende Kriminalisierung der Cannabiskonsumierenden von einem „Signal an die Länder“. Er betonte dabei, dass auch in den Bundesländern diese Signale weitergegeben werden sollen. Denn die jetzige Debatte um die Legalisierung von Cannabis sei eine Debatte, die nicht nur auf Bundesebene geführt wird, sondern auch in den Bundesländern thematisiert werden müsse. Blienert merkte an, dass bereits jetzt Instrumente wie die Einstellung von Strafverfahren wegen geringer Cannabismengen vorhanden sind, um die Kriminalisierung einfacher Konsumierenden zu stoppen. Er forderte die Justizminister auf, diese Instrumente verstärkt zu nutzen und die Kriminalisierung der Konsumierenden so zu reduzieren.
Der Hanfverband Hamburg als größte Hamburger Interessenvertretung von Cannabiskonsumierenden und Legalisierungsbefürwortenden fordert Sie daher auf, die “Geringe Menge” Cannabis, bis zu der Strafverfahren eingestellt werden können, zu erhöhen und die konsequente Einstellung aller Verfahren wegen geringer Cannabismengen anzuordnen!
Auch Verfahren gegen sogenannte “Wiederholungstäter” oder Verfahren mit sonstigen Ausnahmetatbeständen müssen angesichts der geplanten Legalisierung regelmäßig eingestellt werden, solange kein Handel nachgewiesen wurde. Es macht keinen Sinn, noch hunderttausende Strafverfahren gegen Cannabiskonsumierenden durchzuführen, während die Details des Verkaufs von Cannabis in Fachgeschäften diskutiert werden.
Signalisieren Sie der Polizei, dass die Verfolgung von Cannabiskonsumierenden aus Sicht der Politik keine hohe Priorität mehr hat! Ordnen Sie das Absehen von Maßnahmen wie Hausdurchsuchungen wegen geringer Cannabismengen an!
Wie gedenken Sie als Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz den Appell des Drogenbeauftragten umzusetzen? Wie wird die Freie und Hansestadt Hamburg die Geringe-Menge-Regelung nach § 31a BtMG bis zur endgültigen Legalisierung von Cannabis handhaben? Werden Sie der Aufforderung des Drogenbeauftragten der Bundesregierung Rechnung tragen und die Kriminalisierung von Konsumierenden soweit es in Ihrer Macht steht beenden?

In der Hoffnung auf eine baldige Antwort und mit freundlichem Gruß

Beteiligt euch an der Aktion und erhöht so den öffentlichen Druck auf die verantwortliche Justizsenatorin!

Anna Gallina
Senatorin, Präses der Behörde für Justiz der Freien und Hansestadt Hamburg
Drehbahn 36
20354 Hamburg

poststelle@justiz.hamburg.de

Auf der Seite des DHV könnt ihr Euch an der bundesweiten Aktion beteiligen!
https://hanfverband.de/nachrichten/news/cannabiskonsumenten-entkriminalisieren-schreibt-briefe-an-die-justizminister-der-laender

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

#Gewalt gegen #Frauen darf in unserer #Gesellschaft keinen Platz haben!

Dennoch erleben viele Frauen in ihrem Alltag Gewalt: Alle fünf Minuten wird in #Deutschland eine Frau misshandelt, gestalkt oder bedroht. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn wir irgendwo Gewalt vermuten, sondern müssen aktiv werden und auf #Hilfsangebote aufmerksam machen.

Eine wichtige #Anlaufstelle ist das bundesweite #Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Dort gibt es #Beratung und #Vermittlung an spezialisierte #Hilfseinrichtungen vor Ort, #kostenfrei und #anonym, rund um die Uhr und in 18 Sprachen

#schweigenbrechen

Zeit für Legalisierung

Gut eine Woche vor der Bundestagswahl organisieren wir eine Demonstration und Kundgebung rund ums Hamburger Landgericht. Damit beteiligen wir uns am bundesweiten Aktionstag “Zeit für Legalisierung”.

Die kommende Bundestagswahl ist richtungsweisend für die Cannabispolitik in den nächsten Jahren! Abgesehen von CDU/CSU und AfD werben alle anderen bisher im Bundestag vertretenen Parteien mit Veränderungen im Umgang mit Cannabis: Entkriminalisierung, Legalisierung oder Modellprojekte – was ist möglich? Das hängt nicht nur vom Wahlausgang ab.

Es ist ganz entscheidend, dass wir uns jetzt einmischen!

Wir fordern, den verheerenden Teufelskreis der Prohibition und Repression in Deutschland endlich zu durchbrechen und wollen aufzeigen, dass wir Betroffene viele sind. Bunt und laut demonstrieren wir am 18.09. von 14 bis 17 Uhr vor dem Landgericht Hamburg am Sievekingplatz 3 für unsere Rechte und für eine vernünftige und menschliche Politik im Bereich Cannabis und Drogen. Wir werden uns symbolisch im Kreis um das Landgericht bewegen, um aufzuzeigen, wie sinnlos und schädlich die aktuelle Gesetzeslage ist. Wir fordern die Politik auf, endlich aktiv zu werden, Hanfkonsumenten endlich zu entkriminalisieren und den freien Zugang zu medizinischem Cannabis zu garantieren!

Einige Direktkandidat:innen verschiedener Parteien konnten wir bereits gewinnen, um auf den Kundgebungen zu sprechen:

Linda Heitmann (Bündnis 90/Die Grünen)
Linda ist Direktkandidatin im Wahlkreis 19 (Hamburg Altona) und steht auf der Landesliste auf Platz 5. Sie engagiert sich für Gleichstellung und Gesundheitspolitik.
Webseite von Linda

Linda Heitmann

David Stoop, MdHB (Die Linke)
Als Direktkandidat im Wahlkreis 18 (Hamburg Mitte) und auf der der Landesliste auf Platz 2 ist David besonders engagiert für einen fairen Arbeitslöhne und mehr Tarifbindung.
Webseite von David

David Stoop

Wieland Schinnenburg, MdB (FDP)
Wieland ist regelmäßiger Gast auf unseren Demonstrationen. Er ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und tritt im Wahlkreis 22 (Hamburg Wandsbek) als Direktkandidat an.
Webseite von Wieland

Wieland Schinnenburg

Weitere Sprechende haben sich angekündigt von den Parteien die.urbane und Volt.

Demonstration “Zeit für Legalisierung”
Samstag, 18. September 2021

Start: 14 Uhr
Landgericht (Strafjustizgebäude), Sievekingplatz 3, 20355 Hamburg

#DuFehlst

Mahnwache zum internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen

Seit 1990 sind in Deutschland mehr als 40.000 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen gestorben. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar gewesen – durch Aufklärung, Angebote zur Risikominimierung und der Überlebenshilfe.

Am 21. Juli, dem Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher_innen erinnern Eltern und Angehörige, Aids- und Drogenhilfen, Patientenorganisationen, Fachverbände,
Partner*innen, Freund*innen und solidarische Mitbürger*innen an die „Drogentoten“.

Andere Städte die Veranstaltungen durchführen findest Du hier
www.gedenktag21Juli.de

Mittwoch, 21.07.2021
17 Uhr
Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, 20099 Hamburg

Online-Ortsgruppentreffen

Einmal im Monat treffen wir uns zur Abarbeitung unserer Tagesordnung mit Protokollführung. Pandemiebedingt findet das Treffen am 26. Januar 2021 online statt.

Wir laden Euch ein zur offenen Runde ab 20:30 Uhr!

Den Discord-Link versenden wir auf Anfrage kurz vor Beginn per Mail/DM.

Wir freuen uns über alle die uns kennenlernen und/oder unterstützen möchten.

Zitronen-Jette

„Dien Leben wer suur as de Zitroonen, sall sick dat Erinnern an di lohnen? Dien Schiksol wiest op all de Lüüd, for de dat Glück het gor keen Tiet.“

„Dein Leben war sauer wie die Zitronen, soll sich das Erinnern an dich lohnen? Dein Schicksal weist auf all die Leute, für die das Glück hat gar keine Zeit“

DHV-Weihnachtsspendenaktion 2020/21 gestartet

DHV Weihnachtsspendenaktion 2020/2021

Traditionell am 01. Dezember 2020 startet die Weihnachtsspendenaktion des DHV. Diesmal geht es darum, stark zu werden für das Bundestagswahljahr 2021. Der DHV will möglichst viel Einfluss nehmen auf die einzelnen Kandidaten und die neuen Abgeordneten. Cannabis muss zum Thema im Wahljahr werden! Unter anderem ist geplant, eine neue Petition für die Legalisierung von Cannabis zu starten. Außerdem könnt ihr erstmals gezielt für Großplakate direkt bei euch in der Stadt oder in eurem Bundesland spenden. Und auch dieses Jahr können Spender wieder tolle Preise gewinnen!

Also schaut mal beim DHV vorbei
https://hanfverband.de/nachrichten/news/dhv-weihnachtsspendenaktion-202021-gestartet

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

https://www.hilfetelefon.de/

#Gewalt gegen #Frauen darf in unserer #Gesellschaft keinen Platz haben! Dennoch erleben viele Frauen in ihrem Alltag Gewalt: Alle fünf Minuten wird in #Deutschland eine Frau misshandelt, gestalkt oder bedroht. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn wir irgendwo Gewalt vermuten, sondern müssen aktiv werden und auf #Hilfsangebote aufmerksam machen. Eine wichtige #Anlaufstelle ist das bundesweite #Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Dort gibt es #Beratung und #Vermittlung an spezialisierte #Hilfseinrichtungen vor Ort, #kostenfrei und #anonym, rund um die Uhr und in 18 Sprachen

#schweigenbrechen